Geschenk mit Herz

„Geschenke mit Herz“ – Eine Aktion von Humedica und dem Bayerischen Rundfunk

Auch in diesem Jahr beteiligte Sich die Schule Reichertshausen und Steinkirchen an der Aktion „Geschenke mit Herz“, eine Aktion von Humedica und dem Bayerischen Rundfunk. Es kamen dabei 116 Pakete

„Geschenke mit Herz“ – Eine Aktion von Humedica und dem Bayerischen Rundfunk 

Auch in diesem Jahr beteiligte Sich die Schule Reichertshausen und Steinkirchen an der Aktion „Geschenke mit Herz“, eine Aktion von Humedica und dem Bayerischen Rundfunk. Es kamen dabei 116 Pakete – jeweils etwa in der Größe einer Schuhschachtel - zusammen. Mit ihnen soll Kindern, die in großer Armut aufwachsen müssen, zu Weihnachten eine Freude gemacht werden. Überwiegend gehen diese Pakete nach Osteuropa,  nach Litauen, in die Ukraine, nach Moldawien, nach Rumänien, Albanien, Kosovo und nach Serbien; einige allerdings bleiben auch in Bayern. Immer wieder hört man hier den Einwand, dass solche Aktionen nichts bringen, die Lebensverhältnisse dieser Kinder nicht ändern. Und doch haben solche Aktionen gleich in zweifacher Hinsicht eine positive Wirkung, beim Geber wie beim Beschenkten. Wenn man die vielen Pakete ansieht, die allesamt liebevoll mit Geschenkpapier beklebt wurden, oft noch mit einer Grußkarte versehen, dann spürt man, dass hier nicht irgend ein Überfluss abgegeben wurde, den man sowieso nicht mehr schätzte, sondern dass man sich gezielt in einen Jungen oder in ein Mädchen eines bestimmten Alters hinein dachte und überlegt hat, mit welchen Dingen ein solches Kind eine Freude haben wird. Mit einem entsprechenden Aufkleber auf der Sendung wurden so die Pakete markiert. Neben dem Schenken selbst wurde beim Geber Phantasie und Herz gefordert. Und dann der Empfänger: Nur allzu gerne würde man dabei sein, wenn so völlig unverhofft ein bedürftiges Kind ein solches Paket bekommt. Die Menschen, die diese Pakete verteilen, berichten von strahlenden Kinderaugen, wie behutsam so eine Schachtel geöffnet wird (bei uns wird ja öfters alles gleich aufgerissen), welche Sprachlosigkeit oder auch Jubel herrscht, es Tränen der Freude gibt. Natürlich ist die Freude bei einem Kind über ein Kuscheltier groß oder über Süßigkeiten, aber die Freude ist bei diesen Kindern auch riesig - für uns oft unfassbar – über so alltägliche Gegenstände  wie Zahnbürste, Zahnpasta oder Duschgel. Sicher, die gesamten Lebensverhältnisse lassen sich dadurch nicht verändern, aber ist es nicht doch eine Veränderung im Leben eines solchen Kindes, wenn es einen Moment des Glückes spüren darf, wenn es erfahren darf, dass andere, unbekannte Menschen an es denken. Im Grunde genommen ist dies Weihnachten. Gott hat uns völlig grundlos, ganz unverhofft, mit seiner großen Liebe beschenkt. Wir müssten nur wieder mehr darüber staunen und uns freuen.

Georg Heckert, RLi.K.

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